Oberseminar Südwest

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Contents

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oberseminar-sw[at]mathe-labor.de

Frühjahr 2012

Herbst 2011

Organisatorisches

Anreisebeschreibung.

Programm

Schülervorstellungen zur Division durch Null sind in der Literatur beschrieben, aberkaum quantitativ untersucht. Es wird der Zwischenstand einer Fragebogenerhebung an 365 Schüler/inne/n in vier kompletten Jahrgangsstufen (7, 9, 11,13) eines Gymnasiumsberichtet. Die Schüler/innen gaben Ergebnis und Begründung zu 7:0=? sowie Fragen zum Unterricht an.Hierbei wird u. a. die Entwicklung der Vorstellungen zum Ergebnis mit wachsendem Schulalterund der Einfluss der Grundschule untersucht und vor allem eine Typisierung derBegründungsarten vorgenommen. Die verschiedenen Lerngruppen zeigen bestimmte Muster, deren Bezug zum aktuellen oder früheren Unterrichtsstil zu klären wäre, z. B. durch den Vergleichmit Interventionsgruppen, die das Thema in der 6. Klasse bei jeweils konsequenterBeschränkung der Lehrkraft auf die Moderatorenrolle sich selbst erarbeiteten.Die Umfrage lässt sich möglicherweise als "Sonde" auffassen. Sonden sindInstrumente, die z. B. in der Astronomie und der Medizin eingesetzt werden, um mit Hilfe eines minimalenEingriffs eine maximale Informationsdichte zu spezifischen Aspekten zu erhalten. Im Vortrag wirddiskutiert, ob die Metapher der Sonde auch für die empirische Unterrichtsforschung wertvoll seinkann. Diese Perspektive kann einerseits dazu beitragen, bestehende Forschungsinstrumente neueinzuordnen und andererseits die Entwicklung neuartiger Forschungsinstrumente anregen.

In der Literatur gibt es zahlreiche Theorieansätze zum Fragenfeld "Handeln und Begreifen, Tätigkeit und Begriff", die in der Mathematikdidaktik mal mehr und mal weniger bewusst erinnert werden. Bekannte Stichworte dazu sind "Enaktiv-ikonisch-symbolisch", "Operatives Prinzip", "Denken als Ordnen des Tuns" ... Die Frage, wie man diese Ansätze sinnvoll zusammenführt, ist noch nicht befriedigend beantwortet. Eine Antwort wird auch dadurch erschwert, dass die Theorien ihre je eigene Sprache haben. Diskussionswürdig ist neben einer theoretischen Durchdringung für die Mathematikdidaktik als Wissenschaft insbesondere auch, was Studierende und Lehrpersonen davon wissen sollten. Und dazu: Gibt es zur Lehre an der Hochschule besonders gute die Theorie(n) prototypisch veranschaulichende, unterrichtrelevante Beispiele? ... Um die Diskussion in Gang zu bringen gibt es zunächst die Impulsreferate "Enaktiv-Ikonisch-Symbolisch & Co" (Anselm Lambert), "Begriffsbildung von Begriffsbildung in der (deutschsprachigen) Mathematikdidaktik" (Verena Rembowski) und "Tätigkeit: Traditionen aus dem Osten" (Ysette Weiss-Pidstrygach).

Angemeldete Teilnehmende

Frühjahr 2011

Organisatorisches

Vortragende in Landau

Teilnehmer

Herbst 2010

Das Oberseminar Südwest Herbst 2010 fand am Montag, 27.9.2010 an der PH Karlsruhe statt.

Teilnehmer

Vorträge

Mittagspause

Zitate

Wenn mein Mathelehrer mir erklären würde, wie ich ein Loch in den Schnee pinkeln kann, dann könnte ich das auch nicht mehr.

Und so fing es an

Dezember 2009 in Saarbrücken

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